Connecting Classrooms

Die projektbeteiligten Schulen aus Sachsen Anhalt arbeiten in zwei Clustern. Wir gehören zum Cluster Süd. Neben uns gibt es folgende Schulen im Cluster:

Im ersten Projektjahr gab es folgende Aktivitäten zum Thema Kinderrechte:

  • Weihnachtsgrüße
  • Logo-Wettbewerb
  • Young Leader Training in Magdeburg Ottersleben
  • Clustermeeting in unserer Schule
  • Gestaltung einer e-twinning Newspaper Page auf der Internetplattform e-twinning
  • Für ein Dominospiel wurden Regeln durch die Verwendung von Boardmakersymbolen sowie in Leichter Sprache formuliert.

Im Schuljahr 2011/2012 gab es folgende Höhepunkte zum Thema Fairness, Inklusion und Toleranz:

  • Empfang von Schülern des Luther-Melanchthon-Gymnasiums an der Schule
  • Besuch der slowakischen Partnerschule in Bratislava
  • Beantwortung des Fragebogens zum Thema Fairness, Inklusion und Toleranz an der eigenen Schule
  • Erarbeitung von Sportspielen für den "International Day" durch die Young Leader
  • Besuch einer Fachtagung zu Inklusion in Halle
  • Die Young Leader Rosalia, Nico Angelo, Sandra und Felix fuhren zum "Tag der offenen Tür" in das Europagymnasium Bitterfeld
  • Die Schüler der Klasse W1 erarbeiteten in der Zeit vom 13.-17.02.2012 einen Film zum Thema Inklusion mit dem Medienmobilteam des Landes Sachsen-Anhalt
  • Organisation und Ausgestaltung eines Schüler- und Lehreraufenthaltes in Halle und an unserer Schule für die slowakische Partnerschule in der Zeit vom 25.-28.06.2012. Darin eingeschlossen war der "International Day" mit dem Treffen aller slowakischen und deutschen Partnerschulen im Europagymnasium Bitterfeld. An diesem Tag haben wir die Sportspiele "Hallorenrennen" und "Erntehelfer" vorgestellt und mit allen Teilnehmern umgesetzt.

Im dritten Projektjahr sind folgende Aktivitäten geplant:

  • Besuch des Flughafens Leipzig-Halle
  • Besuch der englischen Partnerschule in der Zeit vom 08. - 13.10.2012
  • Der Fragebogen zum Thema Inklusion wird nochmals beantwortet.
  • Evaluierung des zweiten Projektjahres
  • Nationales Treffen des British Council an der Schule (17.10.2012)
  • Abschlussdokumentation / Evaluierung

Für Ideen und eine breite Unterstützung ist das CC-Team dankbar.

Projektabschluss an der Astrid Lindgren Schule

Was haben wir im Projekt gelernt? Was hat uns am besten gefallen? Was war mein schönstes Erlebnis? Alle diese Fragen haben wir mit einem leckeren Eisessen für alle interessierten SchülerInnen und Pädagogen in der Schule in einer Abschlussveranstaltung anhand von zwei Präsentationen beantwortet. Eine Präsentation ist von Tini, einer Praktikantin des Europagymnasiums Bitterfeld, erarbeitet worden. Vielen Dank. Sie hat uns in den 14 Praktikumstagen sowohl als Mitstreiterin bei Connecting Classrooms Aktivitäten als auch als Praktikantin begleitet. Wenn das keine praktisch organisierte Inklusion ist?

Im Namen aller projektbeteiligten SchülerInnen möchten wir allen Schülern, den Lehrern, unserer Schulleiterin Frau J. Narr, dem Kultusministerium von Sachsen-Anhalt und ganz besonders dem "British Council" unter Leitung von Frau K. Tietze und Herrn S. Deniz für die gute Organisation und die Möglichkeit, ein Teil dieses Inklusionsprojekts gewesen zu sein, danken.

Young Leader Team und Dr. R. Sommerfeld (Projektleiterin)

Wittenberg und Hundertwasserschule

Ein Besuch in Wittenberg in unserer Connecting Classrooms Partnerschule rundet die Projektaktivitäten ab. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch unser schönes Sachsen-Anhalt wurden wir in der Hundertwasserschule sehr herzlich empfangen. Danke an Frau B. Kühnast für die Möglichkeit, die Schule zu besichtigen. Danke auch an Paul, einem Schüler des Luther-Melanchthon-Gymnasiums, der uns durch die Schule führte. Wir haben sehr viel über den Architekten erfahren. Das Schulgebäude ist äußerlich mit anderen Schulen nicht vergleichbar. Besonders schön fanden wir die aus dem Haus wachsenden Bäume und den Keramikbrunnen auf dem Schulhof. Nach einer erfrischenden Eispause im Lutherhofcafé haben wir im Lutherhaus viel über das Leben und Wohnen zu Luthers Zeiten erfahren. Wir wissen jetzt auch, warum es eine Lutherrose gibt. Wir haben diese unter fachmännischer Anleitung hergestellt und mit nach Hause genommen.

Jana, Felix (Young Leader)

Feierliche Connecting Classrooms-Abschlussveranstaltung

Am Freitag, den 28. Juni fuhren wir schon am frühen Morgen nach Merseburg, um dort im Domgymnasium am feierlichen Abschluss teilzunehmen. Die Aula der Schule hat uns sehr beeindruckt. Ein schöner großer und festlicher Raum, der einen wunderbaren Rundblick auf Merseburg möglich macht. Nach vielen Grußworten und Reden gab es eine Verschnaufpause. Neben erfrischenden Getränken und Obst gab es leckere Brotbrötchen, die die Form eines C hatten. Im Anschluss hatten wir noch eine sehr interessante Führung im Merseburger Dom. Während dieser Besichtigung durften wir auf einer Kinderorgel spielen. Ein besonderes Erlebnis war das Singen eines Kanons in der Krypta. Die Akustik dort unten war ausgezeichnet. Freundliche Besucher klatschten sogar für uns. Nach einem melodischen Orgelkonzert an der berühmten Ladegastorgel verabschiedeten wir uns von allen anderen Projektteilnehmern und machten uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Rückweg nach Halle.

Dennis

Herstellen von Schokoladentafeln

Ein Besuch in der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands stand ebenfalls auf unserem Programm. Nein, keine alltägliche Führung, sondern das Herstellen von Schokolade stand auf dem Plan. Nachdem wir uns im Hallorencafé stärken konnten, haben wir einem echten Chocolatier zugeschaut. Unser Chocolatier war ein Schokoladen- und Pralinenkünstler, dessen Kostproben Lust auf mehr Süßes machten. Höhepunkt unseres Seminars war es, sich eine eigene Wunschschokolade kreieren zu lassen und diese dann zuhause zu vernaschen.

Nico Angelo (Young Leader)

Franckes Welt

Nach drei erlebnisreichen, spannenden Jahren neigt sich unser Europaprojekt "Connecting Classrooms" langsam dem Ende zu. Daher haben wir uns besondere Abschlusshöhepunkte geschaffen. So waren wir in den "Franckeschen Stiftungen" in Franckes Welt, um im historischen Schulzimmer den Unterricht wie zu Franckes Zeiten zu erleben. Besonders beeindruckend war der Besuch der Kunst- und Naturalienkammer. Der Blick vom Altan über das Stiftungsgelände und Halle durfte nicht fehlen. Danach haben wir selbst ein Fachwerkhaus, welches Francke bestimmt gefallen würde, gebaut. Sogar ein Richtfest mit einem lecker schmeckenden halleschen Fruchttrunk, dessen Originalrezept nicht verraten wurde, gab es.

Jessica, Lydia

Zu Besuch in der Berufsbildenden Schule III "Johann Christoph von Dreyhaupt"

An unserer Schule unterrichten zwei Lehrerinnen aus der Berufsbildenden Schule III "Johann Christoph von Dreyhaupt" in Halle im Lernbereich Textiles Gestalten. Da haben wir überlegt, dass es naheliegend ist im Rahmen unseres Inklusionsprojektes einen kleinen Teil dieser Schule zu besuchen. Und wirklich. Der Besuch hat sich gelohnt. Wir wissen jetzt, was ein Berufsvorbereitungsjahr ist. Sogar der Schulleiter der Berufsbildenden Schule, Herr Prinz, hat Zeit für uns gefunden, um sich mit uns auszutauschen.

Danke.

Jana und Lydia haben sich besonders für die Schneiderei interessiert. Dies ist das Reich von Frau Ruß, die uns verraten hat, dass sie eine Schneidermeisterin ist. In der Schneiderei gibt es viele Stoffe und Fäden zum Nähen von Blusen oder Kleidern und wir wissen jetzt, was eine Versäuberungsmaschine ist. Auch ein Restaurant und eine Küche gibt es in der Schule. Dort lernen die Auszubildenden die Speisen zu kochen und zu servieren und am Ende muss auch das Geld entsprechend stimmen. Jessica und Dennis fanden die große Lehrküche am besten. Unter Anleitung kann man hier mit einem echten Chefkoch als Lehrer eine Altmärkische Hochzeitssuppe oder Avocadomousse zubereiten. Herzlichen Dank besonders an Frau Ruß, die den Schulbesuch so unkompliziert ermöglicht hat. Wir kommen gern wieder. Vielleicht können wir ja irgendwann ein gemeinsames Essen kochen? Oder...

Wie blinde Menschen Inklusion erleben

Inklusion heißt jeden einzubeziehen. Auch Menschen, die nicht sehen können. Deshalb standen uns am 10.04.2013 die Türen der Sensorischen Welt im Berufsbildungswerk für Blinde offen. Jana, Sebastian, Lydia, Justin, Dennis, Daisy wollten erfahren und fühlen, welche Probleme blinde Menschen haben.
Wir waren sehr beeindruckt von den Worten und der Führung durch Jennifer Sonntag und Frau Billing. Wenn wir ehrlich sind, hat die Dunkelheit selbst bei den Jungs klitzekleine Ängste, die im Hellen wieder vergessen sind, erzeugt! Gefühlte Gegenstände, wie eine Bürste für die Haare, Obst oder Gemüse oder auch Geräusche erscheinen sehr fremd. Ein großes Lob geht nach der Bewältigung des Entdeckerweges vom Wald in die Stadt an Jana und Daisy! Und ganz nebenbei: Frau Dr. Sommerfeld hat nicht nur Jana geführt. Es gab auch noch die Hand für Sebastian.

Website des Berufsförderungswerkes

Evaluation

Das gesamte Projekt wird in Europa evaluiert. Evaluation heißt so viel wie Begutachtung oder Bewertung. In einem Workshop wurde unser Cluster und somit auch unsere Schule für den Test der Gruppeninterviews ausgewählt. Diese fanden im November in der Europaschule Bitterfeld statt. Das Konzept der Bewertung stammt von Ray und Jill und es ging darum, wie das Projekt umgesetzt wurde. Die nachfolgenden Bilder geben einen kurzen Einblick zum Treffen, das in der Europaschule Bitterfeld stattfand.

Rosalia (Young Leader)

Gelebte Inklusion

An Förderschultypen wie unserer wird normalerweise kein Englischunterricht gelehrt wird. Wir praktizieren das aber mit zwei ausgewählten Klassen aufgrund von gegenwärtigen Notwendigkeiten im Zusammenhang mit Connecting Classrooms.
Vorgesehen ist, dass die Beziehungen zur "Rowan Park School" im letzten Projektjahr intensiviert werden. Da den projektbeteiligten SchülerInnen lediglich einfache lebens- und umgangssprachlich orientierte Kenntnisse in der englischen Sprache durch die Projektleiterin vermittelt werden, wurde und wird die Möglichkeit genutzt, Inklusion im eigenen Cluster zu praktizieren. Projektbeteiligte SchülerInnen der Latina Halle übersetzten Connecting Classrooms-Materialien unserer Schule u.a. Sportspiele für den "International Day" im Juni in Bitterfeld oder Spielregeln für ein Domino. Im November gab es ein erneutes Treffen. Anlass war die Übersetzung der vorhandenen Evaluierungsprodukte, die postalisch an die englischen Partnerschulen weitergereicht werden sollen.

Artikel der Mitteldeutschen Zeitung

Für Interessierte und Eltern der Young Leader wurde am 05.11.2012 in der Schule ein Connecting Classrooms-Meeting organisiert, in welchem der Aufenthalt in Liverpool thematisiert wurde und ein Austausch der gewonnenen Ideen zum vorgefundenen inklusiven Bildungssystem in Großbritannien im Mittelpunkt stand. Natürlich mit typischen englischen Süßigkeiten, Keksen, Tee und anderem Naschwerk. Nicht unerwähnt blieben der Dank an das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt sowie den British Council für die Finanzierung der Reise.

Um zusätzlich allen SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern die Liverpool Eindrücke und Erfahrungen zu vermitteln, ist die an der Schule vorhandene Connecting Classrooms-Litfaßsäule neu gestaltet worden.

Nationales Treffen am 17.10.2012 in der Astrid Lindgren Schule

Dass unser Connecting Classrooms Projekt sehr viel mit Mathematik zu tun hat liegt nicht nur an der jährlichen Kostenabrechung gegenüber dem British Council. Nein, es geht um Genauigkeit im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung des Nationalen Treffens in Sachsen-Anhalt an unserer Schule. Und hier muss man rechnen können. Alle beteiligten Schulen hatten die Aufgabe, die Vorhaben des vergangenen Schuljahres in einer speziellen Form der Präsentation vorzustellen. Der Name ist Pecha Kucha. Diese Präsentationsform ist sehr bildorientiert. Es werden 20 Bilder gezeigt. Pro Bild stehen 20 Sekunden Redezeit zur Verfügung. In der Gesamtzeit von 6 Minuten und 40 Sekunden haben wir daher den Aufenthalt und Besuch in Liverpool vorgestellt. Das war äußerst schwer, da wir sehr daran gearbeitet haben, lediglich die wichtigsten Bilder zu zeigen. Natürlich haben wir in dieser Tagung auch das letzte Projektjahr gemeinsam geplant. Ein ganz großes Lob geht an das Café Banane-Team, das alle mit leckeren Speisen und Getränken versorgt hat.

Young Leader Projektteam der Klasse W2

Treffen

Im Juni 2012 waren wir für fünf Tage Gastgeber eines Projekttreffens unserer slowakischen Partnerschule.

Für die Young Leader Lucia, Evelin, Adrian, Jakub, Rudolf und Maria war es der erste Besuch in Halle. Begleitet wurden sie von den Lehrerinnen J. Margolienova und P. Hurosova.

Ausgewählte Höhepunkte waren:

  • der Besuch unserer Schule und das Kennenlernen der Trainingswohnung
  • eine Theatervorführung und ein Rundgang in unserer Schule
  • das Erleben eines gemeinsamen Unterrichts u.a. in Medienkunde
  • ein Treffen, auf dem regionale, slowakische Produkte und Traditionen aus Bratislava vorgestellt wurden
  • gemeinsames Arbeiten am Projekt "Inklusive Hände"
  • Kennenlernen der näheren Umgebung der Schule und der Stadt Halle, Besuch u.a. des Beatles Museums
  • ein Treffen, auf dem regionale Produkte aus Sachsen-Anhalt, Halle und Deutschland kennengelernt wurden
  • Teilnahme am "International Day" in Bitterfeld unter Einbeziehung des "Hallorenrennens" und des "Erntehelfers"

Besonders schön war es, dass sich alle projektbeteiligten PartnerInnen endlich sehen, fühlen, hören konnten. Das stärkt die nächsten Projektvorhaben.

Mein besonderer Dank gilt den Young Leadern Sandra und Dennis. Beide haben unsere Partner durch die Schule geführt.
Darüber hinaus gilt mein Dank der Theatergruppe unter Leitung von Frau Krug und Frau Ebert, allen SchülerInnen und LehrerInnen der Schule sowie Herrn Seidel, Frau Weber und Frau Pessel, die mich tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung des Treffens unterstützt haben.

Dr. R. Sommerfeld
Projektleiterin

Europagymnasium Bitterfeld

Nachfolgend einige Bilder von unserem Meeting und dem Schulrundgang.

Jeder ist willkommen

Unser Ziel im zweiten Projektjahr war es, einem Film zum Thema Inklusion zu erarbeiten. Mit dem Medienmobil des Landes Sachsen-Anhalt entstand ein Film, der einerseits praktizierte Möglichkeiten für Inklusion als auch Chancen im möglichen späteren Berufsleben aufzeigt.

Lust auf den Film?

Blog

Connecting Classrooms hat einen Blog. Ein Blog ist ein Internet-Tagebuch.

Hier ist der Link zu diesem Blog.

Inklusion


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