Auf der Straße der Romanik – Entdeckungen von Kunst und Geschichte(n) vor unserer Haustür

Bereits im letzten Jahr haben die Schüler der Mittelstufe 3 mit der Diplomkeramikerin Renée Reichenbach getont. In diesem Jahr haben wir uns an den Aufbau von Engeln herangewagt. Engel gab es auch schon in der Romanik, egal ob Schutzengel oder persönlicher Engel. Unsere Engel sind ganz Besondere, denn wir haben nicht nur Keramikfliesen mit Engeln bemalt, sondern auch jeder einen eigenen Engel gestaltet. Einige Arbeitsschritte sind hier genannt: das Formen der Körper der Engel aus Ton, das Auswalzen von Details wie Flügel oder Arme und Beine. Mit welcher Freude und Begeisterung Robert, Sven, Lukas, Pascal, Moritz und Tijan und das Team der PädagogInnen gearbeitet haben, das ist auf den nachfolgenden Bildern zu sehen.

Dr. R. Sommerfeld

Neue Kunst in alten Mauern ist tatsächlich eine gute Verbindung. Das dachte sich Frau Dr. Sommerfeld gemeinsam mit Herrn Dr. Höhn, unserem Werklehrer, und mit Herrn Jörg-Tilmann Hinz, einem Metallkünstler des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt. Schwerpunkt der handwerklich-künstlerischen Arbeit war das Nachempfinden von romanischen Formen. Mit Papier, Farbe, Holz und viel künstlerischem Geschick und Freude haben die SchülerInnen der Berufsschulstufe 2 sehr interessante Kunstwerke, u. a. Kraniche geschaffen. Damit diese neue Kunst tatsächlich in alten Mauern zur Entfaltung kommt laden wir alle Interessierten recht herzlich zum ersten Advent in die Beesener Kirche ein. Einen kleinen Einblick in die bisher entstandenen Arbeiten bieten nachfolgende Fotos.

In diesem Schuljahr haben sich die SchülerInnen der Berufsschulstufe 2 mit romanischer Kunst beschäftigt. Mit Frau Alburg-Duncker haben wir eine Schmuckkünstlerin des Berufsverbandes Bildender Künstler e.V. zu Gast. Wir haben uns Bücher über romanische Bauten in Sachsen Anhalt angeschaut und wissen jetzt, was eine Straße der Romanik ist. Wir waren sehr aktiv dabei mit Werkzeugen wie Hammer und Zange Aluminiumdraht zu biegen oder zu schmieden. Auch die Holzbearbeitung mit Farbe und Pinsel sowie das Biegen und Formen von Aluminiumdraht oder Kupferplatten lassen uns kreativ Formen nachempfinden. Was bisher entstanden ist, lässt manchen selbst von uns staunen.

Pädagogische Projektleitung: Dr. R. Sommerfeld


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